Es wäre einmal

Projektbeginn: September 2002
Premiere: April 2004
Derniere: April 2007
Anzahl der Shows: 9

Handlung:

„…und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“ Oder eben nicht. Denn das Böse, ohne das kein Märchen auskommen kann, will endlich auch mal gewinnen. Und so beschließt die Gesamtheit aller Märchen-Bösewichter, angeleitet durch die böse Hexe und den bösen Zauberer, alle Happy Ends zu zerstören. Schneewittchen verfällt ihrer Eitelkeit, Rotkäppchen wird vom bösen Wolfgang missbraucht, die kleine Meerjungfrau wird von ihrem fußballbegeisterten Prinzen vernachlässigt. Ebenfalls abgelenkt wird Aschenputtels Prinz, jedoch von Handys und Terminen. Und Dornröschen wird depressiv und landet in der Psychiatrie.

Das Gute, verkörpert durch einen Prinzen und eine gute Fee, sieht nicht tatenlos zu und erklärt dem Bösen den Krieg.

Über das Stück:

Diese dritte IMAGE-Produktion strotzte nur so von traumhaften Kostümen und bestach durch ein mittlerweile sehr gut entwickeltes tänzerisches Niveau. Die romantische Komponente aus Nachtgestaltenzeiten war wieder da, ist aber mit IMAGE zusammen erwachsen geworden. Der gesellschaftskritische Aspekt war nun getarnt von einer märchenhaften Kulisse, und die Vertrautheit mit Figuren wie Aschenputtel oder Schneewittchen bildete einen gewagten Kontrast zu dem, was IMAGE daraus gemacht hat.

„Es wäre einmal…“, das wir kurz immer EWE nennen, war unser bisher einziges alterszensiertes Stück. Eine zwar nicht sichtbare, aber doch stattfindende Vergewaltigung oder auch die unter die Haut gehenden Szenen in einer Nervenklinik ließen uns eine Altersfreigabe ab 12 einführen.